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Kupplung

Einrichtung, um Fahrzeuge, Leitungen und Maschinenteile lösbar miteinander zu verbinden. An Schienen- und Straßenfahrzeugen müssen K. die beim Ziehen und Bremsen auftretenden Kräfte aufnehmen. Schlauch- und Rohrk. werden überall dort benötigt, wo Flüssigkeiten oder Gase umgeschlagen werden, auch z. B. bei der Feuerwehr. Wellenk. übertragen in Maschinen und Anlagen —> Drehmomente, z. B. zwischen einem Antriebsmotor und einer Pumpe. Diese K. können starr, elastisch oder schaltbar, mechanischer, hydraulischer (Hydraulik), pneumatischer (Pneumatik) oder elektromagnetischer (Elektromagnet) Art sein. In Kraft-fahrz. verbindet die K. den Motor mit dem Getriebe, das ohne »Auskuppeln«, was durch Tritt auf das K. pedal geschieht, nicht schaltbar wäre. Von automatisch arbeitenden Strömungsk. (Föttinger-Kupplung) abgesehen, sind die K. in Automobilen Rei-bungsk. , bestehend aus einer mit dem Schwungrad des Motors verbundenen Reibfläche, einer Druckplatte . und einer Mitnehmerscheibe zwischen beiden, die beidseitig einen Reibbelag (Reibung) trägt. Eine Tellerfeder (oder andere Federn) preßt bei der Fahrt alle drei Komponenten aufeinander. Beim Treten des K. Pedals wird die Druckplatte von der Tellerfeder entlastet, die kraftübertragende »Reibverbindung« zwischen Motor und Getriebe (Drehmomentwandler) gelöst. In der Fahrzeugtechnik: 1. Vorrichtung zur lösbaren Verbindung zweier drehbeweglicher Triebwerksteile. Einscheibenkupplung, ’ Mehrscheibenkupplung, Flüssigkeitskupplung, Fliehkraftkupplung, Kupplungsgelenk. 2. Vorrichtung zur lösbaren Verbindung zwischen Fahrzeugen (Anhängerkupplung).

 

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Weitere Begriffe : Rohrpost | Grashof-Zahl | Moment, diamagnetisches

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