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Körperfarbe

Die sichtbaren Farben nicht selbst leuchtender Körper nennt man Körperfarben. Unterschiedliche molekulare Strukturen der Materie sind die Ursache, daß verschiedene Gegenstände das gleiche spektralfarbene Licht in unterschiedlichen Farbtönen als »Körperfarbe« zurückstrahlen. Im Unterschied zu den Lichtfarben, die durch Emission von Licht unterschiedlicher spektraler Zusammensetzung erzeugt werden, entstehen Körperfarben durch Remission oder Absorption des Lichts auf der Oberfläche der Materie, also auf »farbigen« Körpern und Gegenständen. Da es Licht unterschiedlicher Farbqualität gibt (man denke an wechselnde Farbtemperaturen von Tages- oder Kunstlicht), sind auch die Körperfarben entsprechend veränderlich. Die Hersteller von Farbfilmen bemühen sich, Emulsionen zu entwickeln, welche die Körperfarbe bei einer dem mittleren Tageslicht entsprechenden Farbtemperatur von ca. 5600 Kelvin (K) möglichst neutral (naturgetreu) wiedergeben. Kunstlichtfilme berücksichtigen eine neutrale Farbwiedergabe im Bereich des Glühlampenlichtes von ca. 3200 K. Verwendet man Tageslichtfilm bei künstlicher Beleuchtung, so werden die Körperfarben in Richtung Orange verfälscht. Umgekehrt »verblauen« Körperfarben beim Fotografieren mit Kunstlichtfilm im Tageslicht.

 

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