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Motor

(lat., Beweger): Maschine, die durch Energieumwandlung mechanische Antriebsenergie erzeugt. Für den Modellantrieb werden folgende M. arten verwendet: Verbrennungsmotor, Elektromotor, C02Motor, Gummimotor, Dampfmotor (Dampfmaschine). ElektroM. werden außerdem vor allem in den Aufschalteinrichtungen der Fernsteueranlage, wie z. B. dem Servo (Rudermaschine), der Segelwinde und anderen Hilfsantrieben verwendet. In der Fahrzeugtechnik: Maschine, die durch Umsetzung von Energie mechanische Antriebskraft liefert. Thermodynamik und statistische Physik, eine Maschine, die eine beliebige (nichtmechanische) Energieform in eine mechanische Energie (Translationsenergie, Rotationsenergie) umwandelt (Energie).

Der energetische Transformationsprozess ist verlustbehaftet und wird durch den Wirkungsgrad, d.h. durch den Quotienten aus gewonnener transformierter und aufgewandter Energie, quantitativ erfasst. Bei Motoren, welche auf Ausnutzung von Wärmeenergie beruhen, ist dies insbesondere der thermodynamische Wirkungsgrad. Der Transformationsprozess besteht dabei in der Ausnutzung von Kreisprozessen, bei welchen die Gesamtarbeit Motor verrichtet und auf einen Kolben übertragen wird - auch die direkte Umwandlung in Rotationsenergie ist möglich.

Neben dem thermodynamischen Wirkungsgrad treten in der Übertragungskette weitere Verlustfaktoren auf, deren Wirkungsgrade sich multiplizieren, so dass sich stets ein kleinerer Gesamtwirkungsgrad als der thermodynamische ergibt.

In thermodynamischer Hinsicht kann man Motoren nach ihrer Betriebsart und dem zugrundeliegenden Prozess unterscheiden. So kann man Kolbenmaschinen in die zwei Kategorien Verbrennungsmotoren (Verbrennungskraftmaschinen) und Heissluftmotoren (Heissluftmaschine) einteilen. Je nach thermodynamischem Prozess kann man Verbrennungsmotoren nach dem Otto-Prozess (Otto-Motor), dem Diesel-Prozess (Diesel-Motor) und dem Seiliger-Prozess einteilen. Der Heissluftmotor arbeitet hingegen auf der Grundlage des Stirling-Kreisprozesses. Der sogenannte Explosionsmotor nutzt den Gleichvolumen-Prozess.

 

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