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Bauelement aktives

Elektronisches Bauelement mit der Fähigkeit, im Rahmen seiner normalen Betriebsbedingungen ungedämpfte Schwingungen erzeugen zu können. Die Begriffsbildung zu den a. B. ist nicht einheitlich und hängt stark von der Betrachtungsweise ab. Nach obengenannter Definition zählen zu den a. B. Elektronenröhren, einige Arten von Dioden (z. B. Tunneldioden, » Avalanche-Dioden), Transistoren, Gunn-Elemente und IS. Die meisten optoelektronischen Bauelemente (Bauelement, optoelektronisches) wie LED und normale Fotodioden würden somit zu den passiven Bauelementen (Bauelement, passives) zählen. Geht man von den physikalischen Vorgängen innerhalb des Bauelements aus, so schreibt man auch z. B. den optoelektronischen Bauelementen, die der Wandlung elektrischer Energie in die Energie einer optischen Strahlung (und umgekehrt) dienen, eine aktive Funktionsweise zu. Hierbei werden Ladungsträger durch Emission oder Absorption von Lichtquanten (Photonen) derart aktiviert, daß sie vom Lei-tungs- in das Valenzband (und umgekehrt) übergehen, was den funktionsbestimmenden Effekt ergibt. Vom Standpunkt der Schaltungstechnik aus ist eine aktive Funktionsweise dann gegeben, wenn sich mit dem Bauelement eine verstärkende Wirkung im Nutzkreis erzielen läßt, unabhängig von den inneren physikalischen Vorgängen.

 

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